This is:  Cube1
 

Toolbox: Standortnavigation, PDF-Druck, Schriftgröße, Hilef

Tipps und Hinweise


Kanadagans (Th. Starkmann)
Raubwürger (L.Klasing)

&nb

Ein grüner Stern* für den EmsRadweg in NRW

Förderzusage der Bezirksregierung Münster liegt vor.

Die Biologische Station Kreis Steinfurt gehört zu den Gewinnern des zweiten Wettbewerbes Erlebnis.NRW mit der Säule "Naturerlebnisse". Nach der Förderzusage der Bezirksregierung Münster kann das Projekt nun starten.

Die Umsetzung des Projektes „Ein grüner Stern * für den EmsRadweg in NRW“ erfolgt als Kooperationsprojekt der Biologischen Station Kreis Steinfurt, der NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Biologischen Station Gütersloh/ Bielefeld und der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne. Die technischen Produkte werden von der FH Münster, Fachbereich für Elektrotechnik und Informatik am Standort in Steinfurt entwickelt.

weitere Informationen

Ein grüner Stern * für den EmsRadweg in NRW

Februar 2012

Kiebitze und Kraniche auf der Winterflucht

Aufgrund des Kälteeinbruchs konnten in den letzten Tage rastende Kraniche auf ihrem Weg in Richtung Süden im Feuchtgebiet Saerbeck und Recker Moor beobachtet werden. 

Durch die milde Witterung waren im Januar einige hundert Kiebitze im NSG Halverder Moor und NSG Strönfeld anzutreffen. Diese haben aufgrund des Kälteeinbruchs die Gebiete in Richtung Westen wieder verlassen.

November 2011

Farbberingte Kanadagans pendelt zwischen den Niederlanden und dem Kreis Steinfurt

Von Juli 2009 bis Februar 2010 hielt sich die farbberingte Kanadagans N79 in den Niederlanden auf. Am 11. März 2010 tauchte diese Gans plötzlich am Recker Moor auf. Von Juni bis August 2010 wurde sie dann wieder regelmäßig in der Provinz Groningen (Niederlande) beobachtet. Am 11. Februar 2011 und jeweils an einem Tag im April und Mai ist sie wiederum am Recker Moor angetroffen worden. Am 04. Juni 2011 hielt sie sich schon wieder in der Provinz Groningen (Niederlande) auf. Weitere Infos zu farbberingten Gänsen und Schwänen finden Sie auf der Internetseite www.geese.org.

Oktober 2011

In den ersten Oktobertagen sind bereits Raubwürger aus ihren Brutgebieten in ihre Winterquartiere Recker Moor, Feuchtgebiet Saerbeck und Emsdettener Venn zurückgekehrt.

September 2011

Der Eisvogel läßt sich zur Zeit am Teich am Naturschutzzentrum Sägemühle Haus Marck in Tecklenburg (Biologische Station Kreis Steinfurt) fast täglich bei der Jagd beobachten.

In vielen Naturschutzgebieten sind momentan Steinschmätzer und Braunkehlchen zu sehen. Im Recker Moor und Emsdettener Venn halten sich die Schwarzkehlchen mit ihren Jungen auf.

 

Juni 2011

Zur Zeit lassen sich im Recker Moor Brandenten mit ihren Jungen beobachten. Neben mehreren Paaren von Uferschnepfen und Brachvögeln sind von Wanderweg am neuen Turm aus Blaukehlchen und Schwarzkehlchen zu sehen. Erstmalig konnte im Raum Hopsten-Schale ein jagendes Wiesenweihen-Männschen beobachtet werden.

 Mai 2011

Der Ziegenmelker ist da. Mit etwas Glück kann man ihn in den Abendstunden im Emsdettener Venn vom Aussichtsturm aus hören. Die ersten Brachvögel spazieren auch schon mit ihren Jungen durch die Feuchtwiesen.

April 2011 

Eine Besonderheit im Kreis Steinfurt: Im Recker Moor konnte man 72 Kampfläufer in den nassen Wiesen beobachten.

Vom Turm im Finkenfeld lassen sich zahlreiche Rastvögel beobachten. Neben den Brachvögeln und Kiebitzen, zeigen sich auch der dunkle Wasserläufer und einige Krickenten. Der Gartenrotschwanz (Vogel des Jahres 2011) ist inzwischen auch aus seinen Überwinterungsgebieten in den Savannen West- und Zentralafrikas zurück und hier und im Naturschutzgebiete Strönfeld wieder anzutreffen.

 

März 2011

Aufgrund der Witterung (kalte Nächte/keine Niederschläge) konnten Ende März noch 130 Brachvögel an ihren Schlafplätzen beobachtet werden. Auch die Uferschnepfen sind zur Zeit noch in größeren Trupps unterwegs. Die Kiebitze brüten bereits. Der älteste bekannte Brachvogel ist zurück in seinem Revier. Es handelt sich um ein Weibchen, welches in diesem Jahr 35 Jahre wird.

Größere Trupps von Goldregenpfeifer und Kiebitzen ziehen durch die Naturschutzgebiete. Ein Ornithologe aus Spelle konnte in den letzten Märztagen über 250 Goldregenpfeifer im Recker Moor zählen. Auch in weiteren Gebieten (NSG Finkenfeld, FG Saerbeck) halten sich größere Trupps dieser Arten auf. Kleinere Trupps von Kranichen lassen sich in der Dämmerung an ihren Schlafplätzen im Recker Moor, Finkenfeld und Saerbeck beobachten. In den nächsten Tagen werden die ersten Uferschnepfen in den Brutgebieten im Kreis Steinfurt erwartet.

Februar 2011 

Feuchtgebiet Saerbeck, NSG Finkenfeld, Umfeld Emsdettener Venn

Trupps von mehreren tausend Kiebitzen ziehen zur Zeit durch die o.g. Naturschutzgebieten. Vereinzelt gesellen sich auch Goldregenpfeifer dazu. Die ersten Brachvögel sind auch wieder in den Naturschutzgebieten zu hören. Im Feuchtgebiet Saerbeck wurden bereits Kraniche gesichtet.

Januar 2011

Seltene Gäste im Kreis Steinfurt

Seit Ende der Kälteperiode sind die ersten Vogelarten in die Gebiete zurückgekehrt. Im Feuchtgebiet Saerbeck und im NSG Finkenfeld bei Schale sind erste Kiebitztrupps eingetroffen. Im NSG Finkenfeld halten sich neben einem Höckerschwan-Paar, mehrere Singschwan-Familien auf, die vor ihrer Rückreise in die nordischen Brutgebiete einen Zwischenstopp einlegen. Auch ein Schellenten-Männchen konnte beobachtet werden.

Oktober 2010

Recker Moor, Emsdettener Venn, Feuchtgebiet Saerbeck

Zwergschnepfen und Bekassinen halten sich zur Zeit als Rastvögel in vielen Naturschutzgebieten auf. Während ein Teil den Winter bei uns verbringt, zieht ein anderer Teil weiter in Richtung Südeuropa und Afrika. In den Moorgebieten kann man den Raubwürger und die Kornweihe während der Jagd beobachten.  Beide sind Wintergäste bei uns, die aus den Brutgebieten Skandinavien und Rußland zur Zeit bei uns eintreffen.

August 2010

Recker Moor, Emsdettener Venn, Feuchtgebiet Saerbeck, Heiliges Meer

Die Sumpfschrecke ist zur Zeit in den Feuchtgebieten zu hören. Sie geben kurze Zirplaute von sich, die wie "Fingerknipsen" klingen und durch ruckartige Bewegung der Hinterbeine entsteht. Die Sumpfschrecke benötigt Feucht- und Nasswiesen. Ihre Larven haben hohe Feuchtigkeitsansprüche. Durch die Trockenlegung von Überschwemmungsgebieten und die intensive Nutzung ehemaliger Nasswiesen ist die Art mittlerweile sehr selten geworden und gilt in NRW als stark gefährdet.

Juli 2010 Strönfeld bei Ochtrup, Emsdettener Venn

Die Waldwasserläufer sind bereits früh auf dem Rückzug aus den Brutgebieten. In verschiedenen Naturschutzgebieten konnten in den vergangenen zwei Wochen Waldwasserläufer an den Blänken beobachtet werden.

Im Heiligen Feld bei Hopsten wurde vor einigen Tagen ein Wiesenweihenmännchen beobachtet.

Am Gewässer mit Schilfstreifen am Hindenburgdamm (NSG Emsdettener Venn) lassen sich derzeit Rohrweihen bei der Fütterung von fast flüggen Jungen beobachten.

15.06.2010 Emsaue, Emsdettener Venn

An verschiedenen Stellen im Kreis Steinfurt lassen sich Rohrweihen beobachten (Emsdettener Venn, Emsaue). Der Name "Rohrweihe" deutet auf den typschen Brutplatz dieses Greifvogels hin: Das Nest wird wie bei allen Weihen, auf dem Boden gebaut und zwar zumeist im Schilf- und Röhrichtbeständen aber auch im Grünland und sogar auf Getreidefeldern. Zur Zeit haben die Rohrweihen bereits Junge. Mit etwas Glück lässt sich das Männchen bei der Beuteübergabe an das Weibchen beobachten. Dieses beeindruckende Schauspiel findet in der Luft statt.

Wir würden uns freuen, wenn sie uns Beobachtungen der Rohr- oder Wiesenweihe melden würden.

17.05.2010 Recker Moor, Mettinger Moor, Feuchtgebiet Saerbeck

Im  Recker und Mettinger Moor kann man z.Zt. den Neuntöter singen hören. Der Rotschenkel läßt sich bei seinem Durchzug im Feuchtgebiet Saerbeck beobachten.

Mai 2010 Recker Moor

 

Das Wollgras fruchtet:

Im Mai sind die leuchtend weißen Fruchtständes des Wollgras im Recker Moor flächendeckend zu sehen.

28.04.2010 Recker Moor, Emsdettener Venn, Tütenvenn

Seit Mitte letzter Woche sind die ersten jungen Kiebitze in den o.g. Naturschutzgebieten zu beobachten und im Tütenvenn sind balzende Flussregenpfeifer zu sehen.

Die Pfuhlschnepfe, ein seltener Gast im Binnenland, ist zur Zeit im Recker Moor anzutreffen. Von der bei uns brütenden Uferschnepfe unterscheidet sich die Pfuhlschnepfe durch ihre wesentlich kürzeren Beine und den leicht nach oben gebogenen Schnabel.

16.04.2010 Recker Moor

In den Abendstunden ist die Tüpfelralle am neuen Turm zu hören. Sie ist sehr selten und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht (Rote Liste Kat.1).

12.04.2010 Recker Moor, Feuchtgebiet Saerbeck, Emsdettener Venn

In den verschiedenen Schutzgebieten lässt sich das typische Balzverhalten der Knäk-, Krick- und Löffelente beobachten. In den nassen Wiesen brüten die Kiebitze und die Großen Brachvögel. Anfang April wurde bereits das erste Nest eines Wiesenpiepers gefunden.

24.03.2010 Wiesen am Max-Klemens-Kanal

Die Uferschnepfen sind zurück aus Afrika. 10 Uferschnepfen konnten in der Nähe des Parkplatzes am Schutzgebiet (Pilz) beobachtet werden. Waldwasserläufer (3 Ex.) machen hier eine Pause auf dem Weg in die nordischen Tundrengebiete. Ausserdem wurden mehrere Schnatterenten-Paare festgestellt.

08.03.2010 Recker Moor

143 Brachvögel sind zwischen 18-19:00 Uhr vom alten Aussichtsturm beim Einflug zu ihrem Schlafplatz zu sehen. 350 Kraniche lassen sich abends vom neuen Turm aus beobachten. 3 Sumpfohreulen jagen in den Abendstunden über das Moor. Ausserdem wurden 26 Bekassinen festgestellt.

04.03.2010 Feuchtgebiet Saerbeck

92 Brachvögel wurden beim Einflug zu ihrem Schlafplatz im Zentrum des Naturschutzgebietes beobachtet. Aufgrund der Witterung werden in den nächsten Tagen noch mehr erwartet.

02.03.2010 NSG Tütenvenn, Umfeld NSG Brechte und Wehrstroot, Kroner Heide

In diesen Gebieten kann zur Zeit der Durchzug der Goldregenpfeifer in die nordischen Tundrengebiete beobachtet werden.

24.02.2010 Recker Moor

Kraniche, Kiebitze und Große Brachvögel sind im Recker Moor eingetroffen. Vom alten Turm aus kann man zwischen 16:30-19:00 Uhr den Einflug der Vögel zu ihren Schlafplätzen im Recker Moor beobachten. 

24.02.2010 Feuchtgebiet Saerbeck

Mit etwas Glück kann zur Zeit der Einflug von Kranichen (10 Ex.) und Großen Brachvögeln zu ihren Schlafplätzen im Naturschutzgebiet beobachtet werden.